Gestern haben wir uns für einen spontanten Spaziergang in unserer Gegend entschieden. Ich wollte meine Kamera mal wieder ein bisschen ausführen und Helena kannte einen netten Park, also sind wir direkt dorthin marschiert. Nun sind wir beide von eben diesem ziemlich verzaubert. Wunderschöne Lanschaft und fast bekommt man das Gefühl, man wäre gar nicht mehr in einer Großstadt sondern vielmehr in der Natur, im Wald. Die frische Luft und schönen Bäume und Sträucher machten einfach nicht den Eindruck, als würde um sie herum die Welt konstant vollgepumpt werden mit Abgasen und sämtlichen anderen Chemikalien, vielmehr als wäre sie nie berührt worden und schon immer so schön vor sich hingewachsen, wie sie jetzt aussehen.
Da der Park sich auf einer Erhöhung befindet, gibt es auch wunderschöne Stellen wo man etwas bergab schauen kann, auf ein paar Wohnhäuser und ein Stückchen Wien. Dann ist die Großstadt wieder fühlbar und unmittelbar hinter den Toren des Parks. Wie es einen Profifotografin wie ich es nunmal macht, was der Akku natürlich nach gefühlten 5 Fotos leider schon alle. Aber hier trotzdem ein kleiner Eindruck dieser schönen Idylle. Ich bin mir sicher, dass es mich das ein oder andere Mal wieder dahin schlagen wird.
by Jenny
Sonntag, 21. November 2010
Sonntag, 7. November 2010
Wir werden nie wieder Schmetterlinge malen. Und unsere Kinder werden niemals mit Knete spielen.
Es war Zeit, ein wenig Geld zu machen!
Dank promotion.at war uns das auch möglich und der nächste Job stand auf der Tagesordnung. Promotion für den Kinderspielzeughersteller Hasbro! Polly Pocket, Play-Doh, Monopoly, Vier Gewinnt und so weiter.
Unsere Aufgabe: In einem Kaufhaus in St. Pölten am Kindertag Stationen zu beaufsichtigen, an denen die Kids spielen konnten. Und auch ein wenig mitspielen. Nicht so schlimm denkt ihr? -Anstrengend, sehr.
Play-Doh war unsere Station! Wir haben uns recht gefreut, weil, Play-Doh ist ja voll cool und so. Aber auch eine krasse Sauerei, wenn hunderte von Kids damit spielen.
Sieben Stunden Freitag, 11 Stunden Samstag.
Samstag war schon ganz schön der Hammer. Wir mussten um sechs aufstehen, um um halb acht pünktlich am Treffpunkt zu sein, um um halb neun pünktlich mit dem Aufbau beginnen zu können. St. Pölten liegt nämlich circa eine Stunde von Wien. Und wir bekamen keine wirklichen Pausen. Ok, schnell raus eine Kippe in Mopsgeschwindigkeit durchziehen und wieder rein.
Eine neue Mitarbeiterin, O. (Tonne Schminke im Gesicht, Size Zero) hat uns fieserweise unsere Lunch-Pause versaut. Sie durfte schon die Pizza holen, was sich für uns wie eine kleine Pause angefühlt hätte, dann hat sie auch noch als erstes Essen dürfen und haut doch anschließend tatsächlich für eine Stunde ab, um "mal eben was zu Trinken zu kaufen". Unsere Pizza war kalt. Als Gegenzug gab es für uns eine etwas längere Mittagspause, einen Spruch gegen den Kopf, Verachtung und die Station durfte sie schön allein machen. "Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem andren zu", liebe O..
Erwähnten wir schon, dass vormittags auch noch Kinderschminken dazu kam? War echt eine willkommene Abwechslung, doch nach zwei Stunden mit 3-Euro-Schminke Schmetterlinge in Gesichter malen, sitzend auf kleinen Kinderstühlen, gebückt, nicht mehr so irgendwie. Stundenlanges Schmetterling-Malen hinterlässt seine Spuren.
Das Tollste, selbstverständlich, war am Ende der zwei Tage Arbeit die Kohle.
Was wir daraus an Erfahrung mit nach Hause nahmen:
Wir sind jetzt offiziell unfähig, weitere Schmetterlinge zu malen und unsere Kinder werden eine wunderbare Kindheit ohne Knete verbringen. Definitiv.
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| Sonnenaufgang in Wien. Einfach zu früh. Aber auch irgendwie sehr schön. |
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Die Zeit sinnvoll nutzen. Lernen. |
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| Es will einfach nicht rein in den Kopf... |
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| -Oh, ein Auto! Interessaaaant. |
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| Die letzten paar Tage hatten wir echt klasse Wetter. 19°C auch wieder an diesem Tag. |
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| Berge♥ |
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| Zu früh! |
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| Der Teppich war vorher neu. Und tief rot. |
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| Yay. |
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| Kinderschminken und so. Ahoi. |
Mittwoch, 3. November 2010
zuhause
Zuhause. Angekommen. Gemütlichkeit. Langsam spüren wir all das. Langsam aber sicher wachsen diese großen, leeren, dreckigen und alten Räume zu einer schönen, gemütlichen Wohnung heran. Nach der heutigen stundenlangen Putzaktion (Die Party hat immer noch ihre Spuren hinterlassen) haben wir es uns nicht nehmen lassen, gleich noch am Detail zu feilen. Das Resultat gefällt und bleibt. Vorerst, denn eine neue Wohnung haben wir nun auch schon im Visier. Wenn nichts dazwischen kommt.
Home. Arrived. Comfort. Slowly we start feeling all those things. It took a while but now the big, old, empty, nasty rooms began to appear like some nice, comfy flat! After hours of cleaning, to get rid of the traces the party beared, still, we even got into detail a bit more. And we like the results. For now. Because we found something new and if nothing comes inbetween, we will be proud renters of a much nicer flat somewhere else!
by Jenny
Home. Arrived. Comfort. Slowly we start feeling all those things. It took a while but now the big, old, empty, nasty rooms began to appear like some nice, comfy flat! After hours of cleaning, to get rid of the traces the party beared, still, we even got into detail a bit more. And we like the results. For now. Because we found something new and if nothing comes inbetween, we will be proud renters of a much nicer flat somewhere else!
by Jenny
Montag, 1. November 2010
Hallo-Wiiien!
Hi ihr lieben Viennesquen,
heut geht’s endlich los. Extra früh aufgestanden um den lieben Herrn von der Telekom Austria hereinzulassen. Der sollte uns nämlich mit dem schon lang ersehnten Zugang zum World Wide Web versorgen. Doch zu Anfang sah es recht dunkel am ende des Tunnels aus. Er fand keine Telefonleitung. Und es gab auch keine. Wir wohnen in einem Gebäude, in dem es mindestens sechs Wohnungen gibt und es gab keinen verdammten Telefonanschluss.
Nun ja, wir verlangten ein Wunder, der Typ im Himmel fackelte nicht lang und Mr. Internet auch nicht. Es wurde ein neuer Anschluss gelegt und hier sind wir.
Vergangenes Wochenende fand, wie euch sicher nicht entgangen ist, das Fest der Geister und Hexen statt. Da uns der Schwall amerikanischen Kapitalismus nun so ziemlich erreicht hat, machten wir das beste daraus und feierten! Mit Kürbis, Deko vom Kuscheltierfriedhof à la Hitchcock, der Menge Blut und der nötigen Menge an bunten und hochprozentigen Flüssigkeiten konnte der Spaß beginnen.
For our english friends, my dearest!
Today we finally hit off! Out of bed way too early to let in the guy we waited for sooo long. Let´s call him Mr. Internet! He was supposed to get us access to the endless and adventionary world wide web but the sun wasn´t shining bright for us this time. He just couldn´t find any telephone wires... in a house with over siiix flats! And really, it´s not that he was unable to find any, there just were none!
Well, we demanded a wonder, gosh with head up high in the clouds didn´t let us wait too long and Mr. Internet neither. After two eternal ours between desperation and tears, jokes, we were finally in!
Last weekend, as you have pretty probably reconed, it was time to celebrate the ghosts and wiches! Because the american capitalism movement reached us a while ago we made the best out of it, as always we do, and partied hard! With pumpkin, decoration from the master of scary stories Stephen King´s "pet sematary", a lot of blood and the amount you need of colourful, high percentage booze we got this party started.
A very special collection of pictures from an eerie night, enjoy!
Das letzte Wort dazu: Auch wenn die Feier geil war, aufräumen war das gruseligste!
Last word: Though the party was really great, cleaning was the scariest!
By Helena
By Helena
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